Sonntag, 4. Dezember 2016

Sparquote September 2016

Eine Sparquote von 82% gibt es diesen Monat. Natürlich ist das eine Milchmädchenrechnung und ist erster Linie dem Weihnachtsgeld geschuldet. Damit blieb für den Dezember ein netter Betrag drüber, welcher investiert werden kann. Allerdings ist der Dezember tendentiell etwas teurer, da Weihnachtsgeschenke und eine Reise auf dem Plan steht.

Schön waren ebenfalls Dividendeneinnahmen von 125 Euro. Ich hatte eher mit weniger gerechnet. Trotzdem schön, dass mittlerweile monatlich Geld reinkommt. Das motiviert zum Weitermachen.

In diesem Sinne,
Fuseboroto

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Warum ich Dividenden mag!

Ich mag Dividenden! Andere Leute wie Frugalist Oliver sehen darin nicht weniger als den großen Selbstbetrug. An der Anzahl der Kommentare in besagtem Beitrag sehe: kontroverses Thema.

Die Argumente gegen Dividenden sind alle richtig. Das Geld welches ausgeschüttet wird, geht dem Unternehmen verloren, wird dem Aktienkurs abgezogen. Ein Nullsummenspiel.

Steuern werden auch fällig, das kostet. Einerseits muss das Unternehmen den Gewinn versteuern und ich zahle Abgeltungssteuer.

Warum sollte ich nun trotzdem auf Dividenden setzen? Für mich ist das ein psychologisches Problem. Dividenden motivieren mich. Auch bei negativen Depotwert. Ich hatte in den letzten Monaten immer wieder Phasen, in denen der Depotwert rot war. Nicht viel.

Aber es kann passieren, dass der Markt abstürzt und das Depot für ein paar Jahre tief im roten Bereich liegt.

Ich habe mir vorgenommen solche Phasen auszusitzen. Aber ich mache mir nichts vor: das ist eine schwierige Phase und Zweifel werden kommen. Dividenden motivieren mich weiter zu machen. Mittlerweile komme jeden Monat Geld rein. Das bestärkt mich, auf den richtigen Weg zu sein. Im Falle einer Krise werden auch die Dividenden sinken. Aber es wird immer Unternehmen gehen, welche Dividende zahlen. Vielleicht weniger, aber es wird Geld kommen. Davon bin ich überzeugt.

Passives Einkommen


Dividenden sind eine ideale Möglichkeit passives Einkommen zu generieren. Idealerweise verkaufe ich meine Aktien und Fonds nicht mehr. Ich sehe diese Investitionen, wie Investitionen in eine Immobilie. Langfristig. Dafür gemacht mir regelmäßig Einnahmen die generieren. Ohne dafür an die Substanz zu gehen. Der aktuelle Wert des Depots spielt da eine untergeordnete Rolle. Würde mich bei einer Immobilie auch nicht tagesaktuell interessieren.

Schön wäre es, wenn irgendwann genug Geld darüber reinkommt, dass ich davon leben kann. Mir ist ein regelmäßiger Cashflow wichtiger als ein hoher Gesamtbetrag. Mit einem sechsstelligen Betrag auf dem Konto kann ich nichts anfangen, mit regelmäßigen monatlichen Cashflow hingegen schon. Die geben mir Sicherheit.

Ohne Dividenden müsste ich das Depot irgendwann anfangen zu verkaufen. Nur wann? Mit 50, mit 60? Immer hätte ich die Unsicherheit, dass ich eventuell zu zeitig angefangen hätte. Am Ende bleibt dann nicht genug drüber. Gruselige Vorstellung. Da sind mir die regelmäßigen Dividenden lieber.

Dividenden kommen auch ohne mein Zutun. Ich kann das Depot einfach liegen lassen, das Geld kommt. Ansonsten müsste ich aktiv werden und selbst Anteile verkaufen. Wenn es dumm läuft auch in einer Phase mit niedrigen Kursen.

Unternehmen


Ein weiteres Argument gegen Dividenden: Die Unternehmen sollten das Geld in den Ausbau ihrer Geschäfte investieren. Prinzipiell richtig, Unternehmen sollten primär Geld in den Auf- und Ausbau stecken. Geht es dem Unternehmen gerade nicht gut, sollte es keine Dividende auszahlen.

Es gibt auch viele Unternehmen, bei denen kein großes Wachstum mehr zu erwarten ist. Die haben ihr Geschäftsmodell, machen Gewinne und schütten einen Teil davon aus. Fertig.

Letztendlich holt man das Geld auch aus dem Feuer. Niemand kann garantieren, dass irgendein Management nicht auf dumme Gedanken kommt und das Geld in unsinnigen Firmenübernahmen versenkt. Anderer Leute Geld gibt sich immer noch am Leichtesten aus.

Fazit


Für mich ist die Dividenden-Strategie das Mittel der Wahl für den langfristigen Aufbau von Vermögen und passivem Einkommen. Die regelmäßigen Zahlungseingänge motivieren mich weiter zu machen und werden mir helfen auch in einer Krise weiter zu machen. Ich sehe das investierte Kapital als Investition, welche ich nicht wieder hergebe und erfreue mich am Dividendenstrom.

Donnerstag, 3. November 2016

Sparquote Oktober 2016

So der Oktober ist rum, leider bin ich nicht dazu gekommen mehr zu bloggen. Trotzdem lief es diesen Monat soweit ganz gut. Keine besonderen Ausgaben. Daher konnte ich recht viel zurücklegen:


Einkommen: 3325 Euro
Ausgaben: 935 Euro

Sparquote: 72 % und damit ca. 2.527 €.

An Dividenden und Zinsen sind knapp 90 Euro reingekommen. Das Nebengewerbe läuft auch gut, allerdings wirft es momentan keinen Gewinn ab, da Investitionen anstehen. Das wird die nächsten Monate so bleiben.

Ich habe mir jetzt vorgenommen immer pünktlich zum Monatsanfang die Investitionen in ETFs, Aktien und Co zu tätigen. Alles andere artet in ständiges Nachgeschaue im Depot aus und man grübelt ständig, wann der beste Kaufzeitpunkt ist.

Das kostet nicht nur unnötig Zeit und spart mir auch den Ärger des richtigen Einstiegs im Monat. Die neue Strategie hat sich gleich diesen Monat negativ ausgewirkt. Die Kurse gingen die letzten Tage nach unten. Aber egal, hellsehen kann ich leider nicht. Deswegen halte ich an der Strategie fest.

Investiert habe ich damit Anfang November 2188,58 Euro.

Derzeit verteilt sich das Depot wie folgt:


  • ETFs 52 %
  • Fonds 27 %
  • Einzelaktien 21 %


Ich habe mittlerweile auch die Ziele für nächstes Jahr festlegt. Nächstes Jahr sollen 25.000 Euro ins Depot fließen. Eventuell werde ich noch 500 Euro in Auxmoney reintun. Das ist eher Spielerei und bisher nur ein Versuch, aber es sieht so aus, als ob sich die Sache lohnt.

Montag, 3. Oktober 2016

Fazit und Sparquote vom September

Teuer war der September. Neben dem zweiwöchigen Urlaub, in welchem ich nicht so aufs Geld schaute, hat sich ein größeres Haushaltsgerät verabschiedet. Die Ausgaben belaufen sich damit auf knappe 2000 Euro. Verdammt viel. Die Sparquote beläuft sich immerhin noch auf 45%, dies vor allem durch zahlreiche Dividendeneinnahmen. Satte 180 Euro kamen diesen Monat alleine an Dividenden rein. Dazu noch 35 Euro an Tagesgeldzinsen. Geld quasi fürs "Nichtstun.", das gefällt mir.

Auch das Nebengewerbe hat ein paar hundert Euro in die Kasse gespült.

Für diesen Monat stehen zumindest keine planmäßigen größeren Ausgaben mehr an, so dass die Ausgaben erheblich geringer ausfallen dürften.

Aktien, ETFs und Co


Ich stelle fest, dass ich immer noch in der Findungsphase mit meinem Depot bin. Ich habe sowohl meinen Bestand im MSCI-World-ETF erhöht, als auch Einzelaktien gekauft. Insgesamt habe ich 3000 Euro investiert. Dies wird auch der Plan für diesen Monat sein. Es macht einfach keinen Sinn viel Geld auf dem Tagesgeldkonto herumliegen zu lassen.

Wobei der Aktienanteil sich auf 21% vom Depotwert erhöht hat. Ich sehe bei den Einzelaktien etwas den emotionalen Wert direkt an einem Unternehmen beteiligt zu sein. Ob sich das auf Dauer vorteilhaft auswirkt, wird sich zeigen müssen. In jedem Fall versuche ich die Einzelaktien ebenfalls breit zu streuen. Diesen Monat kamen klassische Konsumgüterunternehmen dazu: Proctor & Gamble und Unilever. Ebenfalls habe ich Coca Cola und McDonalds-Anteile etwas erhöht.

Das Depot hat diesen Monat etwas geschwankt, mal waren es über 1000 Euro im Minus. Eine Woche später wieder 500 Euro im Plus. Nervös hats mich nicht gemacht, auch ein gutes Zeichen.

Donnerstag, 29. September 2016

Verantwortung übernehmen oder jammern?

Viele Leute jammern und klagen gern. Jammern über zu wenig Geld, zu wenig Zeit, steigende Kosten fürs Auto, über das Wetter, die Politik, wie ungerecht die Welt ist.

Jammern richtet sich stets gegen eine (vermeintliche) Ungerechtigkeit der Welt gegen einen selbst. Am schönsten ist es, wenn andere in das Gejammer einsteigen und man gemeinsam jammert. Ab und zu macht es Spaß und es beruhigt die Nerven, besonders wenn man Gleichsinnte gefunden hat.

Das Ganze ist allerdings wenig konstruktiv. Selten wird Selbstkritik geübt oder auch nur angedacht. Niemand jammert darüber das man zu faul sei für den Sport, zu undiszipliniert fürs Sparen.

Nun auch ich habe viel über alles möglich gejammert in der Vergangenheit. Und natürlich ertappe ich mich regelmäßig dabei.

## Das Gegenteil von Jammern

Selbstmitleid ist wenig konstruktiv. Es bringt einen nicht weiter. Wer jammert stellt fest, aber manchmal nicht das.

Wenn ich mich beklage, dass ich zu wenig Geld habe, dann muss ich mir überlegen was die Lösung sein könnte. Muss oder kann ich mehr verdienen? Oder habe ich nur ein Ausgabenproblem?

Ich höre ab und zu mal von Leuten, dass diese ja Geld sparen würden, wenn sie nur mehr verdienen würden. Diese Leute kratzen nicht am Existenzminimum und leisten sich überteuerte Handyverträge, fahren viel mit dem Auto und konsumieren allgemein recht viel. Mehr Geld würde die Ausgaben für diese Dinge erhöhen, nicht die Sparquote.

Das Auto ist zu teuer? Vielleicht sollte ich dann auf die 500 Meter Fahrt zum Supermarkt verzichten und doch laufen.

Das Gegenteil von Jammern heißt Verantwortung zu übernehmen. Verantwortung für die eigene Situation. Bin ich unzufrieden, kann ich Sache entweder akzeptieren oder etwas ändern.

Manche Dinge muss ich manchmal akzeptieren. Der nervende Kollege. Oder das Wetter. Hier hilft eine positive Grundeinstellung.

Deshalb, bevor man herumjammert und in Selbstmitleid zerfließt, die Situation analysieren und ggf. ändern. Ab und zu macht es ja mal Spaß gemeinsam im Kollegenkreis über den Chef zu jammern. Oder mit Freunden über das schlechte Wetter.

Wer aber nur jammert, der macht sich schnell unbeliebt. Wer will sich schon mit Leuten umgeben denen es nur schlecht geht und die herumjammern.

Deswegen: bevor das nächste Mal wieder gejammert und geklagt wird, es einfach mal herunterschlucken und sich ein paar positive Gedanken machen.

Montag, 5. September 2016

Storno von Dividendenzahlung

Heute gab es eine kleine Überraschung im Depot, bzw. auf dem Verrechnungskonto.

Die Dividende meines ETFs iShares STOXX Europe 600 (DE0002635307) vom Juni wurde storniert. Grund ist, wenn ich das richtig verstehe eine "Reklassizifizierung von Kapitalmaßnahmen".

Immerhin kam ein paar Stunden später eine korrigierte Dividendenzahlung, ein paar Euro weniger. Kein großer Beinbruch. Für eine neue Erfahrung, hatte ich jetzt gar nicht gedacht, dass sowas Monate später passieren kann. Auf jeden Fall sollte man für solche Fälle genug Geld auf dem Verrechnungskonto haben um da nicht ins Minus zu rutschen.

Donnerstag, 1. September 2016

Sparquote und Fazit August 2016

So der erste Monat im Blog ist vergangen. Zeit für ein erstes Fazit:

Ich habe meine Finanzen etwas genauer dokumentiert. Dazu gehören die Einnahmen aus den verschiedenen Bereichen, wie Hauptarbeit, Nebengewerbe, Zinsen, Dividenden und die Ausgaben.

Ich führe hier kein Haushaltsbuch, dafür fehlt mir die Lust und Zeit. Ich habe die monatlichen Fixkosten im Kopf und ich haue das Geld auch nicht so groß raus, dass ich denke, dass das nötig wäre.

Einnahmen / Ausgaben

Insgesamt hatte ich Einnahmen von ca. 3300 Euro. Die Ausgaben belaufen sich auf 1700 Euro. Das ergibt eine Sparquote von 52%. Die Ausgaben waren etwas höher als sonst, Grund war ein Urlaub den ich gebucht habe. Dieser schlägt mit 600 Euro zu Buche. Beim Urlaub gilt für mich, nicht sparen und nicht übertreiben.

Bei den Einnahmen waren 60 Euro aus Dividenden mit dabei. Ich fahre keine reine Dividenenstrategie, aber ich habe festgestellt, dass regelmäßige Geldeingänge dieser Art meine Motivation steigern, weiterhin in Aktien und Co zu investieren. Es gibt andere Ansichten zu dem Thema. Muss jeder selbst entscheiden denke ich.

Aktien

Aktien/Fonds habe ich letzten Monat einige gekauft. Wie geplant habe ich knapp 10.000 Euro vom Tagesgeld in Aktien umgeschichtet. Damit habe ich jetzt meine Grenze erreicht: Der Tagesgeldbetrag wird fix bleiben, neues Kapital in Aktien investiert.

Die Aufteilung des Depots ist derzeit wie folgt:


  • ETF-Fonds (MSCI-World und Co): 60%
  • Andere Fonds/ETFs: 25%
  • Einzelaktien: 15%


Die Anteilung passt für mich. Momentan. Ich plane mehr in ETF-Fonds zu investieren und diesen Anteil zu erhöhen.

Das Depot ist momentan ca. 40.000 Euro schwer/leicht.


Pläne für den nächsten Monat

Für Aktienkäufe stehen nächsten Monat 2000 Euro zur Verfügung.

Fazit

Ich bin zufrieden mit der Entwicklung im August. Durch den Urlaub sind die Kosten etwas höher. An die Schwankungen im Depot habe ich mich gewöhnt und obwohl ich regelmäßig nachschaue, mache ich mich da nicht verrückt. Natürlich steht die Feuerprobe, wenn es mal richtig runtergeht noch aus. Ich sehe das Depot als Investition an. Es wird nicht angerührt, nix verkauft. Es soll mir ein passives Einkommen generieren.

In jedem Fall werde ich meine Strategie weiterverfolgen. Den Anteil an ETF-Fonds möchte ich weiter erhöhen. Dies wird aber durch Zukäufe passieren.